Mein Tag als Zurheide-Azubine (1)
Frauenpower x 3: Michèle, Djamila und Elena
Hallo, ich bin Djamila. Bekannt bin ich in Düsseldorf als Hürdenläuferin und Team Deutschland-Athletin. Heute tausche ich jedoch Sporthemd und Hürde gegen Supermarkt-Arbeitskleidung und Kochlöffel, denn ich werde für einen Tag lang Azubine von Zurheide Feine Kost sein. Dabei durchlaufe ich verschiedene Stationen und zeige euch, wie ein Arbeitsalltag in den Zurheide-Abteilungen aussieht. Kommt doch einfach mit mir, verfolgt die nächsten Tage meine Erfahrungen auf dem Zurheide Karriereblog und wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann auch mal vor Ort im Zurheide, wenn ihr selbst auf der Karrierebühne steht?
Nun geht es aber zur ersten Station, zur Bewerbung und Vertragsunterzeichnung in die Personalabteilung von Zurheide. Dort treffe ich Elena und Michèle, die beide ihre Azubi-Laufbahn bei Zurheide erfolgreich abgeschlossen haben und nun weiter ihre Karriere im Unternehmen verfolgen.
Klopf, Klopf ... herein bitte!
Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, das muss ich ehrlich zugeben. Aber ich bin auch gespannt, was nun folgen wird. Ich klopfe also an die Tür und werde von Elena und Michèle herzlich willkommen geheißen. Im ersten Schritt erklären mir beide, was meine Aufgaben an diesem Tag sein werden. Eine große Herausforderung, denn sie möchten mir den Erlebnis-Supermarkt in all seinen Facetten und Möglichkeiten präsentieren. Bei 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, über 65.000 Produkten, vier Frischetheken, 8 Gastronomiepunkten und zwei Zurheide-Manufakturen ist das wirklich eine große Aufgabe!
Elena erklärt mir den Ablauf meines Azubi-Tages - ich bin sehr gespannt!
Zuerst werde ich das italienische Restaurant Maranello besuchen, gemeinsam mit Azubine Tessa ein Gericht kreieren und eine „Pinsa“ backen. Von dort aus geht es eine Etage tiefer zu Paul an die Fleischtheke, zu Ali an die Fischtheke und anschließend zu Swantje in die Käseabteilung. Danach geht‘s wieder hoch direkt in die Bioabteilung, wo mich Alan empfangen wird. Als besonderen Abschluss dann nochmal zu Ali, der mir die exotische Welt der Früchte in der Obst- und Gemüseabteilung vorstellen wird. Und zum Schluss führe ich noch ein Interview mit Geschäftsführer Rüdiger Zurheide und treffe mich mit der Personalerin Ganimete Jozwiak, die mit mir ein finales Gespräch führen wird. Wow, das wird ein aufregender Tag!
Doch zuerst einmal unterschreibe ich meinen Azubi-Vertrag für einen Tag. Elena und Michèle helfen mir dabei und erklären alles Wichtige. Ich erfahre, dass Zurheide-Azubis alles von A bis Z persönlich erklärt bekommen und bei jedem Schritt unterstützt werden. Es ist immer ein Ansprechpartner für sie da, auch wenn es mal Probleme gibt. Ich bin froh, die beiden an dieser Stelle an meiner Seite zu haben.
Jetzt noch den Vertrag unterzeichnen …
Und wenn Elena und Michèle sich schon mal so viel Zeit für mich nehmen, nutze ich auch die Gelegenheit, um ihnen ein paar Fragen zu stellen, denn heute übernehme ich ja quasi die Zurheide Karriere-Redaktion :).
Hi, ich heiße Djamila, bin Leichtathletin, laufe 400-Meter-Hürden und bin mehrfache deutsche Meisterin. Nebenbei studiere ich. In die Welt des Lebensmitteleinzelhandels und der dortigen Ausbildung habe ich noch keine Einblicke gesammelt und deswegen freue ich mich, heute hier sein zu dürfen.
Elena: Wir freuen uns auch, dass du mit dabei bist. Ich bin Elena Bechthold und habe meine Ausbildung hier vor Ort bei Zurheide Feine Kost gemacht. Meine Ausbildung hat in der Filiale auf der Nürnberger Straße begonnen und auf eigenen Wunsch bin ich nach Eröffnung in die Berliner Allee gewechselt. Ich konnte also beide Filialen gut kennenlernen und bin auch durch die einzelnen Abteilungen gewandert, habe sehr viel mitgenommen und kenne unser Team sehr gut.
Was war der Grund für deinen Wechsel?
Elena: Eigeninitiative. Es gab die Chance zu wechseln und ich wollte unbedingt in diesen neuen Markt. Ich weiß noch genau, dass die Kollegen mir damals davon abgeraten haben, weil es in einem neuen Markt anfangs etwas chaotisch zugehen kann, aber ich wollte das einfach selbst erleben. Zu sehen, wie das Ganze zustande kommt, welche Fehler eventuell anfangs passieren können war tatsächlich sehr aufregend. Dadurch habe ich viel Erfahrung sammeln können.
Michèle: Mein Name ist Michèle Bolz, ich habe 2018 mit der Ausbildung in der Filiale Nürnberger Straße begonnen und bin dort geblieben. 2021 habe ich meine Ausbildung erfolgreich abschlossen und durfte natürlich auch in alle möglichen Abteilungen reinschnuppern. Nebenbei habe ich den Handelsassistenten gemacht - das ist eine Zusatzqualifikation zum Kaufmann im Einzelhandel. Zurzeit lerne ich für meinen Abschluss als Handelsfachwirtin. Aktuell darf ich etwas in die Führungsposition reinschnuppern bzw. werde dort angelernt. Das ist sehr spannend direkt nach der Ausbildung. Viele Eindrücke und viel Neues! Man kann sich super weiterentwickeln.
Also hattet ihr die Möglichkeit, nach der Ausbildung klar zu sagen, was eure Interessen sind und wo ihr gerne hin möchtet?
Elena: Auf jeden Fall. Ich denke, ich bin ein gutes Beispiel dafür, was man bei Zurheide erreichen kann. Ich konnte meine Ausbildung auf zwei Jahre verkürzen und aufgrund meiner guten Noten durfte ich auch direkt in die Personalabteilung einsteigen. Jetzt betreue ich die Auszubildenden vor Ort und darf daran teilhaben, wie sie wachsen und sich entwickeln. Ich darf also das, was ich früher selbst erlebt habe, mitbegleiten. Ich stärke den Auszubilden den Rücken, auch wenn ich ab und zu ernstere Gespräche führen muss. Das gehört auch dazu.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Auszubildenden sehr dankbar darüber sind, jemanden an ihrer Seite zu wissen, der das Ganze auch nachempfinden kann, weil er es selbst durchlaufen hat ...
Elena: Absolut! Unsere Ausbildung hier vor Ort ist so vielfältig. Ob Frischetheke, Food- oder Non-Food-Bereich. Es gibt wahnsinnig viel zu erleben. Allein an der Käsetheke haben wir über 400 Sorten. Diese alle kennen zu lernen, geht natürlich nicht von heute auf morgen. Da hilft es sehr, sich austauschen zu können.
Wie seid ihr überhaupt darauf gekommen, hier eure Ausbildung zu machen?
Michèle: Ich kenne jemanden, der bei Zurheide arbeitet und wusste, dass ich auf Ausbildungssuche bin. Er hat mir erzählt, dass Azubis gesucht werden. Ich habe mich direkt beworben und wurde zum Gespräch eingeladen. Bei uns ist es üblich, ein einwöchiges Praktikum zu machen, wenn man an einem Ausbildungsplatz interessiert ist. Dann hat man die Möglichkeit, in alle Bereiche hinein zu schnuppern. Das hat mir so gut gefallen, dass ich noch vor dem eigentlichen Ausbildungsstart angefangen habe, hier zu arbeiten. Und – wie man sieht – gefällt es mir immer noch sehr!
Elena: Bei mir war es ähnlich. Ich hatte auch ein 5-tägiges Praktikum zu Beginn. Wie kam ich zu Zurheide? Also ich habe schon lange vorher im Einzelhandel gearbeitet und es hat mir immer viel Spaß gemacht. Gerade der Kundenkontakt und das Gefühl, Menschen glücklich zu machen. Zurheide selbst kannte ich damals schon und war immer ein Fan von Auswahl und Frische.
Könntet ihr etwas herauspicken, was wirklich ein Highlight in der Ausbildung war? Vielleicht etwas, das es auch gar nicht bei anderen Einzelhändlern gibt?
Michèle: Die Vielfältigkeit bei Zurheide ist einzigartig. Vor allem auch deswegen, weil wir so große Märkte haben. Eine Fischtheke beispielsweise ist nicht üblich. In kleineren Läden gibt es sowas meist nicht oder die Theken sind zusammengelegt. Da kann ich empfehlen, die Weiterbildung zum Frischespezialisten zu machen, falls man sich gerade für so etwas interessiert. Wir haben in der Ausbildung sehr viele Seminare gehabt zum Thema Warenkunde, begleitend zur Berufsschule. Auch nach der Ausbildung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln wie zum Beispiel zum Handelsfach- oder Betriebswirt. Man kann aber auch ein sogenanntes „Junioren-Aufstiegsprogramm“ angehen.
Elena: Mein persönliches Highlight war tatsächlich der Wechsel in die Berliner Allee. Das war so aufregend, dass ich die ersten zwei Wochen kaum schlafen konnte vor Aufregung. Ein weiteres Highlight war die Bestenehrung. Ich habe einen ganz guten Abschluss hier gemacht – mit der Note 1. Dafür gab es eine richtig tolle Ehrung für die Besten, sowohl von der IHK als auch von der EDEKA. Zur EDEKA-Besten-Ehrung durfte übrigens auch Michèle hingehen, mal ganz nebenbei erwähnt :).
Gibt es irgendwelche Klischees, gegen die ihr ankämpfen musstet als ihr eure Ausbildung im Lebensmitteleinzelhandel bei Zurheide gestartet habt?
Elena: Viele sind der Meinung, dass ein Studium besser als eine Ausbildung sei. Bei mir trifft das nicht zu. Ich habe ein Studium begonnen und dabei gemerkt, dass es für mich nicht passt und ich nicht so theoretisch veranlagt bin. Ich habe damit aufgehört und mit der Ausbildung bei Zurheide begonnen, was am Ende genau die richtige Entscheidung war. Bei der Ausbildung hat mir persönlich gefallen, dass der praktische Teil sehr ausgeprägt ist. Beim Studium lernst du die Theorie und wirst danach ins kalte Wasser geworfen. Man hat oft keine Ahnung wie richtiges Arbeiten überhaupt funktioniert.
Michèle: Gerade die Arbeit im Einzelhandel hat ein negatives Image, leider! Denn das zu Unrecht. Die gängige Meinung ist, dass man jeden Tag das gleiche macht und nur Regale einräumt. Aber das spiegelt ganz und gar nicht unsere tatsächliche Arbeit wieder! Unsere Hauptaufgabe ist es, mit Menschen umzugehen. Und wie wir alle wissen, sind Menschen nicht gleich, sondern unterschiedlich. Und so ist auch jeder Tag anders und eine neue Herausforderung, auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Und gerade bei mir, jetzt, wo ich in die Führungsposition reinschnuppern darf, ist es so, dass auch jeder Mitarbeiter unterschiedlich ist. Jede Situation ist anders und verlangt nach neuen Lösungen.
Also jetzt habt ihr mir die Ausbildung so richtig schmackhaft gemacht, danke euch!
Michèle und Elena starten bei Zurheide mit Karriere durch!
Nach dem Interview habe ich noch ein paar Fotos mit beiden gemacht, habe meine Arbeitsbekleidung bekommen und wurde von Ganimete Jozwiak zur erstem Station, zum Ristorante Maranello gebracht. Was ich dort erlebt und gelernt habe, erfahrt ihr in meinen nächsten Beitrag. Seid gespannt und „follow me”!
Nun kann es los gehen: Ich habe meine Zurheide-Arbeitsbekleidung bekommen :)
Copyright: 80 GRAD / Dirk Jürgensen, Düsseldorf