Mein Tag als Zurheide-Azubine (2)

Tessa hat keine Angst vor großen Flammen!

Heute geht’s um „Dolce vita“ im Ristorante Maranello ... Follow me!

Nun tausche ich, Djamila Böhm, Hürdenläuferin und Team Deutschland-Athletin, mein Sporthemd gegen eine Kochjacke. Denn es geht für mich zum italienischen Zurheide-Restaurant, dem Maranello. Dort treffe ich Tessa Graf (20), die sich im 3. Ausbildungsjahr zur Köchin befindet und mich in ihren kulinarischen Arbeitsalltag mitnimmt.

Zurheide Maranello – Dolce Vita mitten im Erlebnis-Supermarkt!

Ich beneide Tessa um ihren Arbeitsplatz: Ob raffinierte Antipasti, frische Pasta aus der hauseigenen Nudel-Manufaktur, Risotto, Fleisch- und Fischgerichte oder italienische Dolci (süße Köstlichkeiten), im Maranello finden bekennende Fans der „Cucina Italiana“ alles, was das Herz höherschlagen lässt. Eine bessere erste Station als Tages-Azubine hätte ich mir nicht vorstellen können.

Beim Anrichten: Schön muss es aussehen! Das Auge ist ja bekanntlich mit :)

 Die sympathische Tessa nimmt mich dann auch gleich mal mit hinter die Kulissen. Es geht direkt in die Küche, in der ich gemeinsam mit ihr ein Nudelgericht in der Pfanne kreieren darf. Tessa ist top engagiert und brennt für ihren Job.

Küchenchef Marcello Zobel ist stolz auf seine Lehrlinge Djamila und Tessa

Danach geht’s zum „Pinsa“ backen. Ja, richtig gehört! Im Zurheide gibt es keine Pizza, sondern Pinsa aus einem echt italienischen Ofen. Diese ist nicht nur durch ihre Bestandteile Soja, Reismehl und griffiges Weichweizenmehl ein Foodtrend aus Italien, sondern auch viel bekömmlicher als die traditionelle Pizza. Der Sauerteig ruht mindestens 60 Stunden, wie mir Tessa erklärt. So eine Pinsa zu backen, macht echt richtig Spaß. Bei der großen Auswahl an Zutaten kann man sich kreativ austoben. Nachdem wir unsere „Pinsa Fantasia“ aus dem Ofen gezogen haben, darf ich sie auch gleich am Tisch probieren während ich mich mit Tessa unterhalte.

Interview zwischen Zurheide-Azubis: Djamila mit Tessa

Wie bist du dazu gekommen, eine Kochausbildung bei Zurheide zu beginnen?

Meine große Schwester hat damals ihre Ausbildung in der zweiten Düsseldorfer Filiale, in der Nürnberger Straße, erfolgreich absolviert. So bin ich in Kontakt mit Zurheide gekommen und habe mich für eine Ausbildung dort interessiert. Und das Kochen hat mir schon immer viel Spaß gemacht. Schon als kleines Kind habe ich meinen Eltern und meiner Oma in der Küche über die Schulter geschaut. Und jetzt bin ich schon im dritten Ausbildungsjahr. Ich kann es selbst gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist.

Du hast bereits mehrere Abteilungen bei Zurheide kennengelernt. Welche macht dir am meisten Spaß?

Tatsächlich das Maranello! Wenn ich morgens aufstehe, freue ich mich schon auf die Arbeit, weil das Küchenteam einfach so bombe ist. Einen besseren Platz hätte ich mir nicht vorstellen können.

Kreiert ihr die Gerichte immer neu? Darfst du auch mitwirken?

Ja natürlich! Wenn ich zum Beispiel eine neue Idee für ein Dessert habe, dann schlage ich den „Jungs“ das direkt vor, koche es und lasse sie probieren. Wenn es ihnen gut schmeckt, kommt es auf die Karte, ansonsten nicht. Wichtig ist, dass man hier auch selbst Gerichte entwickeln kann, auch, wenn mal etwas schief geht. Und genau darum geht es in meiner Ausbildung: die Möglichkeit zu haben, Dinge auszuprobieren und dabei unterstützt zu werden. 

Hast du ein Highlight, was du während der Ausbildung erlebt hast und was es so nur bei Zurheide gab?

Ich durfte bereits drei Wochen nach Ausbildungsbeginn beim Gourmetfestival auf der Königsallee mithelfen. Das war super. Und einmal durfte ich Sternekoch Nelson Müller bei einer Veranstaltung im Zurheide unterstützen. Da war ich natürlich etwas nervös, aber es hat alles super geklappt.

Hast du einen Tipp für andere, die eine Ausbildung bei Zurheide beginnen möchten?

Wenn man noch am überlegen ist, ob man es machen soll oder nicht, kann ich nur sagen: Versucht es einfach! Wenn es Spaß macht, ist alles super! Und wenn nicht, dann sucht man sich eben etwas anderes oder wechselt in eine andere Abteilung von Zurheide Feine Kost. Hier gibt es so viele Möglichkeiten!

Wollt auch ihr kreativ am Kochlöffel werden? Dann bewerbt euch doch einfach mal: Nur zu :)!

Ganimete Jozwiak bringt mich zu meiner nächsten Arbeitsstation: Es geht zu Swantje an die Käsetheke!

In meinem nächsten Beitrag besuche ich Azubine „Swantje“ an der Käsetheke. Sie jongliert täglich mit über 420 Sorten Käse. Man könnte also über ein ganzes Jahr lang jeden Tag einen neuen Käse ausprobieren. Wie spannend, da muss ich unbedingt hin. Folgt mir! 

Copyright: 80 GRAD / Dirk Jürgensen, Düsseldorf

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