Azubi-Karrieretag mit Djamila Böhm
Für einen Tag Azubi bei Zurheide Feine Kost: Leistungssportlin Djamila Böhm bei der Kleider-Anprobe
Täglich „Hürden zu überwinden“, das ist die talentierte Leistungssportlerin Djamila Böhm als Hürdenläuferin gewohnt. Aber wie sieht es aus, wenn die Team Deutschland-Athletin den Kochlöffel schwingt, Käse schneidet, Kunden berät oder Regale einräumt?
Um genau das herauszufinden, haben wir die sympathische Düsseldorferin für einen Tag als Azubi im Zurheide Feine Kost an der Berliner Allee eingestellt. Dabei durchlief sie alle Supermarkt- und Gastronomiestationen, die Zurheide Feine Kost zu bieten hat. Begleitet wurde sie dabei von Azubis aus der jeweiligen Abteilung, die ihr eine besondere Aufgabe geben durften. Was Djamila an diesem Tag erlebt, welche Hürden sie dabei genommen und welche inspirierenden Persönlichkeiten sie kennengelernt hat, all das werden wir in unserem Zurheide-Karriereblog in mehreren Beiträgen bis Anfang März vorstellen.
Na dann „Auf die Plätze, fertig, los!“ liebe Djamila! :)
Aber stopp! Bevor es nun los geht, holen wir Djamila doch nochmal rein zum Bewerbungsgespräch.
Live on Stage: Djamila Böhm im Interview mit der Zurheide Karriere-Redaktion
Djamila Böhm – Leichtathletik-Weltklasse bei Edeka Zurheide Feine Kost
Man muss nicht unbedingt eine Frühaufsteherin sein, um jede Hürde zu meistern.
Zu einem exklusiven Interview treffen wir von der Zurheide-Karriereredaktion die erfolgreiche Hürdenläuferin Djamila Böhm bei Zurheide Feine Kost. Die Düsseldorferin Djamila Böhm (26) wechselte mit 14 Jahren aufgrund ihrer Schnelligkeit und ihres Laufstils vom Basketball zur Leichtathletik. Eine richtige Entscheidung. Die 400m Hürden sind ihre Paradedisziplin. Ein 6. Platz bei der Universiade im Einzel und in der 4x400m Staffel sowie der 6. Platz im World Cup sind die Erfolgsbilanz der Deutschen Meisterin bei den Frauen und mehrfachen Deutschen Vize-Meisterin alles über 400m Hürden.
Was muss man für eine Karriere im Leistungssport mitbringen?
Auf jeden Fall viel Disziplin und eine gute Organisation, vor allem wenn man noch irgendetwas nebenher macht, wie beispielsweise studieren. Aber auch sehr viel Freude, weil es einfach ein sehr großer Zeitaufwand ist.
Wie bist du zum Leistungssport gekommen und was bedeutet das für den Berufsweg?
Sport treibe ich schon sehr lange und immer mit dem Ziel zu gewinnen bzw. die Beste zu sein. Ich bin aber mehr oder weniger dort reingerutscht. Wenn man besser und besser wird, öffnen sich immer neue Türen. Nebenbei studiere ich, um später einmal als Auslandskorrespondentin zu arbeiten. Man braucht einen Beruf, den man auch nach der sportlichen Karriere ausüben kann. Spitzensport kann man natürlich nicht immer betreiben.
Wie sieht dein Alltag aus?
Ich bin nicht unbedingt die Frühaufsteherin, aber da die erste Trainingseinheit von der zweiten zeitlich klar getrennt sein muss, ist die erste Einheit meistens morgens um 10 Uhr. Das ist oft die kürzere Einheit, etwa bis zu zwei Stunden. Danach mache ich dann meine Termine, Mails, Essen oder schlafe kurz, damit ich in der zweiten Einheit wieder voll beanspruchbar bin. Das ist in meinem Sport die anstrengendere Trainingseinheit, die auch mal bis zu vier Stunden dauern kann. Danach wird schnell etwas gegessen und man fällt ins Bett, weil man im Training an seine Grenzen gekommen ist. Das Studium muss ich irgendwo dazwischenschieben, aber ich versuche mir nicht zu viel auf einmal zuzumuten, gerade weil die Prüfungsphasen zeitlich leider auch mit den Wettkampfvorbereitungen zusammenfallen. Im Moment ist das einfacher, weil alles online stattfindet. Trotzdem versuche ich, mich voll auf den Sport zu konzentrieren.
Was war das emotionalste Erlebnis deiner Karriere?
Zum einen mein deutscher Juniorenmeistertitel 2016. Ich hatte vorher eigentlich schon mit Leichtathletik aufgehört, weil ich mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu kämpfen hatte, was aber erst sehr spät festgestellt wurde. Ich musste deshalb ein Jahr mit dem Sport pausiert, habe aber gemerkt, dass er mir zu sehr fehlt. Dann habe ich meinen jetzigen Trainer Sven Timmermann angeschrieben und gesagt, ich möchte nochmal anfangen. Wir haben meine Ernährung umgestellt und dann bin ich quasi sofort deutsche Juniorenmeisterin geworden, wobei ich vorher nicht mal eine Medaille gewonnen hatte. Deswegen war das für mich ein sehr wichtiger Meilenstein. Aber auch der deutsche Meistertitel bei den Frauen ist mir wichtig, da das nochmal eine andere Hausnummer ist als ein Juniorentitel. Und ich erinnere mich auch gerne zurück an meine erste Teilnahme im deutschen Nationaltrikot, das war auch etwas ganz Besonderes.
Mit wem würdest du gerne mal zusammen trainieren?
Wenn es nur ums Kennenlernen ginge: Serena Williams.
Mit wem würdest du gerne einmal kochen?
Mir fällt da Jan Böhmermann ein. In seinem Podcast erzählt er immer, was er alles nachkocht und ich finde ihn als Person einfach sehr interessant.
Was ist dein Lieblingsgericht bzw. was kochst du am liebsten?
Im Trainingsalltag esse ich hauptsächlich viel Obst und Gemüse oder auch mal Lachs, weil man das alles sehr gut nebenbei essen kann. Ich probiere auch gerne Neues aus, aber das Kochen darf natürlich nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Oft esse ich zum Beispiel ein Kokos-Curry, aber auch gerne ein Steak.
Hast du einen Ernährungsplan oder einen Ernährungscoach?
Ich mache das komplett selbst. Ich weiß, was mir wann guttut. Ich habe gelernt, was ich vor Tempoläufen nicht essen sollte, weil es zu sehr auf den Magen schlägt. Ich muss auch nicht sonderlich auf die Kalorien achten. Ich versuche einfach frisch und mit viel Gemüse zu kochen, aber ich habe da keine exakten Vorgaben. Auch Süßigkeiten sind da mal drin. Ich nasche zwar ohnehin wenig, aber ein Eis darf man sich schon mal gönnen.
Wenn du ein Lebensmittel/Gericht wärst, was wärst du?
Ich wäre eine Zitrone – einfach erfrischend.
Was gefällt dir besonders gut am Zurheide Feine Kost-Konzept?
Die Vielfalt und Frische und die Qualität, gerade die Bioqualität in der Berliner Allee. Da gibt es ein riesiges Sortiment. Auch wenn man irgendetwas Besonderes oder Spezielles sucht, dort hat man die beste Chance es zu finden.
Azubi-Karrieretag gestartet: Personalerin Ganimete Jozwiak begleitet Djamila Böhm zur 1. Arbeitsstation
Copyright: 80 GRAD / Dirk Jürgensen, Düsseldorf
EDEKA und Team Deutschland: Gemeinsam auf dem Weg zu den Olympischen Spielen
EDEKA ist Premium Partner von Team Deutschland und begleitet seit 2016 Athleten auf dem Weg zu Olympischen Spielen. Die nationale Kooperation wird vor allem auch lokal aktiv gelebt: In ganz Deutschland unterstützen EDEKA-Kaufleute und -Regionen den Sport. Neben Vereinen werden auch zunehmend Partnerschaften zwischen Team D-Athleten mit „ihren“ Märkten in der Heimat geschlossen. EDEKA-Kaufmann Rüdiger Zurheide ist einer von ihnen und unterstützt seit Dezember 2020 die Hürdenläuferin Djamila Böhm.